FacebookGoogle+
Der NDR zu Gast in der Gesamtschule Emsland
Die Klasse 5.1. produziert mit den Profis vom NDR ein Minihörspiel. Hört! Hört!


Donnerstag, 09.05.2019: es herrscht Aufregung in der Gesamtschule Emsland, denn heute kommt das Team vom NDR, um ein Hörspiel aufzunehmen. In der Hauptrolle: die Klasse 5.1.

Bereits an einem extra Projekttag hatten sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5.1 auf das Hörspiel vorbereitet. Nun sollte es soweit sein. Es geht los! Achtung Tonaufnahme: „Ausflug ins Grauen - Kein Hörspiel für Weicheier.“

Bereits am frühen Morgen parkt der NDR vorm Schulhaus und ein Hilfstrupp aus Schülern steht bereit, um das Equipment rauf in den Klassenraum zu tragen. „Sie sind da!“ hört man es durch den Flur rufen. Die Vorfreude ist groß und es geht auch gleich los.

Zuerst gibt es eine kleine Einführung in wichtige Begriffe und Vorgehensweisen bei der Hörspielaufnahme: Was ist ein Manuskript? Was macht eigentlich ein Regisseur? Wie hört sich wütend an?

Die Schülerinnen und Schüler probieren verschieden Stimmungslagen aus, um den Ansagetext zu sprechen, während das NDR-Team Anweisungen gibt und die Aufnahmen mit einem Mikrofon digitalisiert aufzeichnet. Unterdessen müssen alle im Raum sehr leise sein. Kein Papier darf rascheln, kein Stift auf der Tischplatte kratzen. „Und, bitte!“ Stille. „Nochmal. Ängstlicher!“ Stille. „Nochmal.“ Szene vorbei. Durchatmen.

So werden mehrere Szenen aufgenommen und das NDR-Team holt das Beste aus allen Schülerinnen und Schülern heraus. Alle legen sich ins Zeug. Sogar draußen wird aufgenommen. Es soll ja auch der richtige Raumklang herrschen. Schließlich spielt das Hörspiel in einem Zeltlager.

Allgemein ist das Thema Geräusche von großer Wichtigkeit in einem Hörspiel. So auch in dem der Klasse 5.1. Einige Geräusche gibt es bereits in der Geräuschdatenbank, andere stellt die Klasse sogar selbst her. So kommt z.B. eine Daunenjacke zum Einsatz, deren Rascheln das eines Schlafsacks imitieren soll. Und siehe da - es klingt täuschend echt!

Während die Klasse noch mitten in den Aufnahmen steckt, wird bereits im Nebenraum das aufgenommene Material ausgewählt und zurechtgeschnitten. Am Ende der Aufnahmen dürfen alle einmal einen Blick auf die technische Arbeit hinter dem Hörspiel werfen. Ein PC, ein Mann, 1000 Aufnahmen und Geräusche. Ganz schön viel Arbeit! Hört sich aber schon super an!

Dann gibt es noch einen kleinen Abstecher in die Geschichte des Hörspiels. Die Schüler erfahren wie früher Geräusche hergestellt wurden. Hätte an der GE auch niemand gedacht, dass Erbsen wie Regen klingen können.

Und dann, endlich, ist es fertig! Premiere! Die Klasse 5.1 hört sich selbst! „Ausflug ins Grauen“, Spannung, Stille, Gelächter. Großartig!

Danke, liebes NDR-Team, es war toll!