Notebooks für alle



Die GE beabsichtigt, beginnend mit dem Schuljahr 2009/10 vom 5. Schuljahr aufsteigend für alle Schülerinnen und Schüler Notebooks anzuschaffen.
Die GE ist die erste Allgemeinbildende Schule in Deutschland, die diesen Schritt ab Jg 5 tut. Das Know-how ist vorhanden, weil bereits seit 5 Jahren Erfahrungen mit Notebookklassen (zur Zeit 7) in der GE gemacht werden. In diesen Klassen und einigen Fachräumen sind bereits Interaktive Whiteboards in Gebrauch, die dann ab Sommer in jedem Klassenraum installiert werden sollen. Die Kreidetafel rückt zu Seite, denn eine interaktive Tafel ist Voraussetzung für eine kommunikative Nutzung der Notebooks und damit zukünftig wichtiger als diese. Das Kollegium der Schule hat sich im Laufe der letzten Jahre systematisch fortgebildet, so dass dieser Schritt jetzt getan werden kann.
Das Notebook soll in allen Fächern praxisbezogen eingesetzt werden und in den nächsten Jahren die Computerräume völlig ersetzen. Damit erhält der PC den Stellenwert für Unterricht, der in der GE seit Jahren in den Laptopklassen erprobt und für alle Schüler gewünscht wird: Ein situativ einsetzbares Hilfsmittel zur Informationsbeschaffung, zur Kommunikation und zur Individualisierung von Unterricht. So passt er besser ins Schulkonzept (kann z.B. in der Tischgruppe benutzt werden) als der Computerraum, dessen Nutzung immer etwas Eventcharakter behält. Die GE hat sich auf den Weg gemacht weg vom Lehrer als zentralem Entertainer hin zum Lerncoach, der das Arrangement bereitstellt, zu dem auch das Hilfsmittel Laptop gehört. Von Büchern und anderen Medien wird natürlich nicht abgesehen.
Die stets völlig überzeichneten Anmeldungen zu den Laptopklassen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Eltern bereit sind (und darauf drängen) ein Notebook für ihr Kind anzuschaffen.
Der Elternrat der GE unterstützt den Schritt also ausdrücklich.Die GE wird aber von der bisherigen teuren Neugerätevariante abweichen und hochwertige gebrauchte Notebooks (von einem Typ und mit Garantie) für etwa 200 Euro einkaufen. Diese können abbezahlt oder direkt gekauft werden und sind für alle Eltern erschwinglich.
Dazu hier ein Bericht der Lingener Tagespost vom 14. Februar 2009: