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Stunt Scooter – nun auch bei uns
Wir sind dem Wunsch unserer Schülerinnen und Schülern nachgekommen und sind nun auch stolze Besitzer von insgesamt 4 Stunt Scootern. Diese können in den Mittagsfreizeiten, neben den normalen Cityrollern und Waveboards ausgeliehen und auf Herz und Nieren geprüft werden. Wir sind gespannt wie sie die erste Testphase bis zu den Sommerferien überstehen.

Ein großer Dank gilt hier der Schulsozialarbeit, die das Geld aus ihrem Budget für die Anschaffung zur Verfügung gestellt hat und so diese Testphase ermöglicht.

Der Stunt Scooter ist ein kompakter und robuster Tretroller, der problemlos Tricks und Sprünge aushält. Er wird als Sportgerät sowohl im Park, Gelände als auch Street verwendet und ist ein Mix aus BMX, Inlineskaten und Skateboarden. Die Fahrweise zu beherrschen, erfordert ein gutes Gleichgewichtsgefühl, Mut, Geschick und Ausdauer.

Was bringt der Stunt-Scooter für unsere Schülerinnen und Schüler mit sich? In erster Linie Freude, Bewegung, Spannung und das Ganze an der frischen Luft. Zudem fördert das Fahren die allgemeine Motorik, das Körpergefühl, die Geduld beim Erlernen der Tricks, eine Gefahreneinschätzung und ist eine tolle Alternative zu digitalen Medien.

In Nachfolgenden erhalten alle Stunt-Roller-Fans oder die, die es werden wollen, einen Überblick über beliebteste Tricks.

1. Der Bunny Hop

Für den Bunny Hop hebt zunächst das Vorderrad des Scooters ab und anschließend das Hinterrad. Zwischenzeitlich befinden sich beim Bunny Hop beide Räder in der Luft. Von der Seite aus betrachtet sieht der Trick nun aus wie der kleine Sprung eines Kaninchens. Dieser Basic Trick ist insbesondere für Anfänger bestens geeignet, um den Roller kennenzulernen und ein gutes Gefühl für ihn zu erhalten.

2. Grinds

Als Grinds bezeichnet man das Gleiten an Mauerkanten, Geländern oder anderen harten Kanten. Grinds gelten als eins der Basics der Stunt Scooter- und Skateboard-Szene und sind gerade deshalb so beliebt, weil sie nicht nur in Halfpipes oder Skateparks geübt werden können. Fast jede Mauer und viele Treppengeländer bieten sich an. Wer Grinds sicher beherrscht, hat eine gute Basis für viele weitere Stunt Scooter Tricks.

3. Der 360° (Three-Sixty)

Der 360° – gesprochen Three-Sixty – ist eine vollständige Drehung um die eigene Achse in der Luft. Hierbei ist schon deutlich mehr Geschick und Übung gefragt als für den Bunny Hop. Bei diesem Trick bleiben beide Füße auf dem Deck und beide Hände am Lenker. Geübt wird er am besten auf einer flachen Ebene wie einer asphaltierten Straße.

4. Der Barspin

Für den Barspin wird der Lenker losgelassen und um 360° gedreht. Hierfür sind ein paar Trockenübungen hilfreich. Der Lenker wird bei diesem Trick bewusst geführt, nicht unkontrolliert herumgeschleudert. Nur so behält der Fahrer die Kontrolle. Nach einigen Trockenübungen kann der Barspin auch auf der Rampe in Sprünge eingebaut werden.

5. Der 180° Fakie (One-Eighty Fakie)

Nach einer halben Drehung, also um 180° in der Luft wird beim 180° Fakie rückwärts weitergefahren. Wichtig ist hierbei, das Gewicht beim Landen nach der Drehung auf den hinteren Teil des Decks zu verlagern, um beim Rückwärtsfahren besser das Gleichgewicht halten zu können.

6. Der Nofoot

Werden im Sprung beide Füße vom Deck genommen, spricht man vom Nofoot. Bei diesem Trick ist der Name also Programm. Die Basis dafür ist der Bunny Hop, bei dem beide Räder vom Boden abheben. Im Moment des Sprungs werden für den Nofoot zusätzlich beide Füße seitlich vom Deck genommen. Vor der Landung müssen beide Füße wieder auf dem Deck sein.